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Basic-Line 1005, bin ratloser Neuling
#71
Moin,

erstmal ein dickes fettes Danke an Euch. Es tut sich was. Die Z-Achse habe ich invertiert, dass sie sich in Pfeilrichtung bewegt (richtig?). Nach dem Homing sieht das so aus, die kleinen Abschlussbewegungen sollen edingtypisch sein (sagt einer auf YT):

   

Das ging nicht ohne ein unerwartetes Problem: Der Endschalter X sprach nicht an. Zum Glück habe ich mir den Tip aus YT gemerkt, bei der ersten Referenzfahrt einen Finger auf der Esc-Taste zu lasse. Die Ursache: Der Schalter sitzt so hoch, dass er vom Portalunterzug nicht berührt wird. Die Montage erfolgte ja auf einer vorgebohrten Platte - soviel zur Bausatzqualität.
Ich habe auf den Unterzug ein 3 mm starkes Alu-Blech mit Doppelklebeband gepappt, war etwas fummelig mit meinen dicken Fingern.

Eine Frage zu den Werten: Die Maschine steht jetzt hinten rechts in der Ecke. Müssten da nicht x=1050 und Y=530 stehen?

Noch eine Verständnisfrage: Ihr betont den Sinn des aktivierten Watchdogs. Nach Benezan-Handbuch wird der aktiviert, wenn JP2 offen ist. Nach Sorotec-Anleitung steckt auf 2 aber die Kabelbrücke 9-2.

   

Und was sind die nächsten Schritte? An Hardware habe ich noch den Not-Aus-Schalter und den Längensensor zu aktivieren.
Muss ich da irgendwas beachten? Zum WKZ habt Ihr schon angemerkt, dass dafür ein Makro importiert werden muss.

Dazu eine Zwischefrage. Für welche Werkzeuge ist der geeignet? Auf meiner analogen Fräse habe ich bis 0,2 mm gebohrt und mit bis 0,3 mm gefräst. Ich stelle mir vor, dass solche Werkzeuge bestimmt abbrechen, bevor sie den WKZ auslösen. Oder geht das?

Und wie kann ich mich ans Fräsen rantasten? Irgendwie müssen die Daten aus meinen CAD-Konstruktionen in Steuersignale umgewandelt werden. Habt Ihr einen Lektüretip?

Grüße
Jürgen
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#72
Moin,

(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: erstmal ein dickes fettes Danke an Euch. Es tut sich was.

so, gucke an, da bewegt sich was. Und hättest du die Fotos  gemacht, als ich danach gefragt habe, hätten wir das 7 Seiten früher lösen können.

Aber gut, ich hab wieder was gelernt und eine neue Steuerung in Betrieb genommen.


(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: Die Z-Achse habe ich invertiert, dass sie sich in Pfeilrichtung bewegt (richtig?).
Das ist erst mal korrekt. Ob das wirklich passt, findest du mit dem ersten G-Code G00 Z-1 raus.

(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: Nach dem Homing sieht das so aus, die kleinen Abschlussbewegungen sollen edingtypisch sein (sagt einer auf YT)
Ja, die Refernztaster werden damit freigefahren. Außerdem fährt Eding 2x Referenz, zuerst mit der Suchgeschwindigkeit, dann fährt es den Taster nochmal frei, um dann mit der Referenzgeschwindigkeit den Taster nochmal anzufahren. Zum Schluß wird alles freigefahren, damit die Maschine nicht auf den Referenztastern steht.

(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: Eine Frage zu den Werten: Die Maschine steht jetzt hinten rechts in der Ecke. Müssten da nicht x=1050 und Y=530 stehen?
Das kommt darauf an, wie du dein Koordinatensystem definierst. Aber an deinen Ausführungen seh ich schon, daß du dich nicht an die von Sorotec vorgegeben Koordinaten hälst.

Sorotec gibt für X 530mm  und für Y 1050mm an.

Dumm ist hier nur, daß das jeder Hersteller anders macht. Sorotec hat für sich festgelegt, daß die Achse auf dem Portal die X-Achse ist. Damit ist links unten der Maschinen-Null.

Aber je nach dem, wie du es festlegst, musst du dann auch die Koodinaten in Eding ändern.


(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: Noch eine Verständnisfrage: Ihr betont den Sinn des aktivierten Watchdogs. Nach Benezan-Handbuch wird der aktiviert, wenn JP2 offen ist. Nach Sorotec-Anleitung steckt auf 2 aber die Kabelbrücke 9-2.
Das ist richtig und auch notwendig, weil der Watchdog verschiedene Belegungen auf der Sub-D-Buchse haben kann. Das ist Pin1, 14, 16 oder 17.

Die Edingbox packt den aber auf Pin16, so daß Pin16 auf den Watchdog des Breakoutboards gebrückt werden muss.


(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: Und was sind die nächsten Schritte? An Hardware habe ich noch den Not-Aus-Schalter und den Längensensor zu aktivieren.
Muss ich da irgendwas beachten? Zum WKZ habt Ihr schon angemerkt, dass dafür ein Makro importiert werden muss.
Na ja, der Notaus ist wichtig, der sollte als nächstes kommen. Dann kannst du dem Werkzeuglängensensor anschließen.


(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: Dazu eine Zwischefrage. Für welche Werkzeuge ist der geeignet? Auf meiner analogen Fräse habe ich bis 0,2 mm gebohrt und mit bis 0,3 mm gefräst. Ich stelle mir vor, dass solche Werkzeuge bestimmt abbrechen, bevor sie den WKZ auslösen. Oder geht das?
Nö, das geht problemlos. Meine kleinsten Fräser waren 0,6mm und damit bin ich mit 10mm/s durch Eiche marschiert. Da bricht nichts.

(Vor 9 Stunden)JürgenB schrieb: Und wie kann ich mich ans Fräsen rantasten? Irgendwie müssen die Daten aus meinen CAD-Konstruktionen in Steuersignale umgewandelt werden. Habt Ihr einen Lektüretip?
Na ja, du brauchst ein CAM. Aber bevor ich Tips gebe, heißt es wie immer, mit was zeichnest du denn?

Ich hab hier Solidworks, aber mit solchen massiven Programmen fängt man nicht so einfach mal an.
sswjs, aka Jens

PFE 1000PX-B, Suhner UAK 30 RF, WinPC-NC 4.1 USB, High-Z 1000, FME1050, WinPC-NC 2.5 Eco, Sorotec HL6045, FME1050-1, WinPC-NC 4.1 Eco, (Stepcraft 600 V1, FME1050-1, WinPC-NC 2.5 USB), Solidworks, HSMXpress, ESTLCam, NC-Corrector
Two Step Laser 300x300mm mit Two Trees 10W, Two Step Laser 600x300 5W, Eingenbau-Laser600x600mm mit Two Trees 10W, Lightburn
Anycubic Kobra S1 Combo mit 2 ACE, Anycubic Slicer Next
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#73
Noch mal zu den Referenzschaltern:
Ich hoffe, du hast sie so montiert, das sie beim Auslösen überlaufen werden können und nicht direkt am Ende der mechanischen Bewegung sitzen. Schließlich sind es Referenz und keine Endschalter.
Die tatsächliche Position der mechanischen Befestigung, innerhalb der letzten ca. 50 mm vor dem mechanischen Ende, ist dabei zweitrangig. Die tatsächliche (genaue) Position gibst du ja in der Software an.

Zum "Notaus", was ja eigentlich nur ein Notstopp / E-Stop ist, kann ich dir nur empfehlen zwei "Notaustaster" zu montieren. Diese sollten so angeordnet sein, das du einen mit der linken und den anderen mit der rechten Hand schnell und bequem erreichen kannst.

Über den WZLS musst du, dir keine Sorgen machen. Auch mit einen 0,2 mm Bohrer / Fräser wirst du beim abnullen keine Probleme bekommen. Das Einzige worauf du achten musst ist, das du die Anfahrgeschwindigkeit zum Vermessen nicht zu hoch setzt.

Wie Jens ja auch schon angeführt hat, vor dem CAM kommt das CAD.
Wie immer gibt es hier tausend Wege ein Teil zu zeichnen und es dann z.B. als DXF zu exportieren. Jens arbeitet hier mit Solidworks, (hatte ich auch eine ganze Weile genutzt). Mittlerweile mache ich das meiste mit Fusion 360. Beides sind allerdings sehr mächtige CAD Programme, die auch beide ein CAM interagiert haben. (ob man es nutzt, steht auf einem andrem Blatt) Allerdings gibt es dort auch eine gewisse Lernkurve, wenn du da nicht gerade vorbelastet bist.
 
Na ja, eine Lernkurve gibt es bei jedem CAD Programm, wenn du neu einsteigst. Trotzdem empfehle ich dir, direkt mit einem CAD Programm, welches auch immer, für deine Zeichnungen zu beginnen und nicht mit diversen Zeichenprogrammen zu starten.
Gruß Uwe
Stepcraft 600/2, Sorotec Compact-Line 605, 4. Achse (Drehachse), 15W Laser (an der Fräse montiert), EstlCAM, WinPcNc-NET V5 NET,  Bambu Lab,

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