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Winkelabweichung des Werkstückes
#1
Wenn man zB mit der Tastplatte den Nullpunkt des aufgespannten Werkstückes ermitteln will, so kann man gleichzeitig auch den Winkel ermitteln, um den das Werkstück nicht parallel auf dem Frästisch aufgespannt ist. Dazu muss man lediglich das Häkchen aktivieren und am Ende, wenn Nullpunkt und Winkel ermittelt sind, auf „übernehmen“ clicken. Dadurch sollte eigentlich die Zeichnung neu berechnet werden und dem (schräg) aufgespannten Werkstück um diesen ermittelten Winkel angepasst werden. 

Bei mir will das nicht. Hatte einen Winkel von -4 Grad ermittelt, „übernehmen“ geclickt und den Fräsvorgang entsprechend gestartet über F3. Referenzfahrt usw wurde zuvor natürlich gemacht. 
Das fertige Werkstück war dann nicht im rechten Winkel gefräst. Die nachgemessene Abweichung entsprach dem ermittelten Winkel.

Muss da zuvor noch irgendwas aktiviert werden in WinPCNC, irgendwo noch ein weiteres Häkchen gesetzt werden o.ä., damit die ermittelte Winkelabweichung in den Fräsvorgang mit einfließt? Oder weshalb klappt das bei mir nicht?  

(WinPCNC 3.40-72)

Andi
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#2
Ich hab noch ein wenig geforscht. Möglicherweise war das ein Denkfehler von mir. Bisher habe ich das Ausmessen mit der Tastplatte incl. Winkeltest am bereits eingespannten Werkstück zum Zeitpunkt unmittelbar nach der Referenzfahrt gemacht, aber erst danach die .din-Datei für das zu bearbeitende Werkstück geöffnet. An diesem Punkt kam dann immer das Fenster „Geänderte Parameter speichern?“, was ich immer mit „ok“ bestätigte und der Annahme war, dass damit auch die zuvor ermittelten Winkeldaten übernommen werden. Das ist wohl (m)ein Irrtum.
Hab jetzt die Reihenfolge geändert und zu allererst die .din-Datei geöffnet und nun erst danach die Referenzfahrt und Tastplatte/Winkeltest gemacht. Nun wird auch der Winkel korrekt übernommen usw. 
Fazit: die Reihenfolge war die (Fehler)Ursache. Allerdings ist dann dieses Fenster „Geänderte Parameter speichern?“ etwas irritierend, da dort nicht erkennbar ist, dass bei nachträglichem Öffnen einer Datei diese Winkeldaten nicht mit übernommen werden, sondern vermutlich „nur“ die Daten der Referenzfahrt.

Andi
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#3
Hallo Andi,

also ich fahre zuerst Referenz (F8) und öffne erst dann die din-Datei.

Wichtig ist eigentlich nur dass die "geänderten Parameter" nicht gespeichert werden.
Dann vermesse ich den ersten benötigten Fräser mit dem WZLS und anschließend kommt die Tastplatte zum Einsatz.
Die Vermessung mit Werkstückverdrehung wird dann übernommen und los geht´s (F3).
Smile   gekaufte Eigenbau-Fräse: Kress 1050 FME-1, StepMAX 3/30-Steuerung,
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Schöne Grüße
Norbert

NoPlease
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#4
Danke
Andi
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