Gestern, 09:37
ich hänge mich da auch mal noch kurz rein, weil die Frage inzwischen ja weniger "welchen Drucker kaufen?" ist, sondern eher: kriegt man mit so einer Kiste kleine funktionale Zahnräder wirklich sauber hin?
Nach dem, was hier bisher gezeigt wurde, würde ich es so zusammenfassen:
für normale Teile, Halter, Hebel, Gehäuse usw. ist so ein günstiger Drucker sicher kein kompletter Fehlkauf. Aber bei einem funktionsfähigen Zahnrad um die 5 mm Außendurchmesser wird die Luft schon verdammt dünn. Da reden wir halt nicht mehr nur über den Drucker an sich, sondern über Hotend, Düse, Layerhöhe, Filament, Kühlung und vor allem saubere Abstimmung.
Dass Ferdi mit 0,3er Düse und 0,10 Layer schon so nah an die Maße gekommen ist, zeigt ja eigentlich ganz gut, wo die Reise hingeht:
machbar irgendwo im Grenzbereich – aber eben nicht "auspacken, einschalten, läuft". Und genau das wird bei einem Gerät in der unteren Preisklasse meiner Meinung nach der Knackpunkt sein.
Ich würde es deshalb ungefähr so sehen:
- Wenn du erstmal ins 3D-Drucken rein willst und auch andere Teile drucken möchtest: ja, kann man machen.
- Wenn dein Hauptziel wirklich kleine, belastbare Zahnräder für einen echten Antrieb sind: dann würde ich die Erwartung an 5 mm eher bremsen.
- Alles ab ca. 8–10 mm klingt für mich schon deutlich realistischer.
- 2 mm Bohrung bzw. wenigstens eine saubere Zentrierung/Vertiefung sollte grundsätzlich eher machbar sein als eine winzige Verzahnung, sauber abgestimmt muss die Kiste aber trotzdem sein.
Bei den Düsen ist es aus meiner Sicht wie immer:
kleiner geht fast immer theoretisch, praktisch wird’s dann nur zickiger. 0,2er kann Sinn machen, aber das ist nichts, was automatisch alle Probleme löst. Und ja, Düsen verschleißen natürlich auch – mit "normalem" Material langsamer, mit abrasivem Zeug deutlich schneller.
Mein ehrlicher Eindruck:
wenn du vor allem lernen, testen und basteln willst, reicht ein günstiger Drucker zum Einstieg erstmal aus.
Wenn du aber schon jetzt weißt, dass am Ende winzige funktionale Getriebeteile das eigentliche Ziel sind, dann würde ich entweder mehr Richtung Qualität/Präzision schauen – oder mich fragen, ob man den kritischen Teil nicht lieber fertig nimmt und nur den Rest druckt.
Gerade bei so kleinen Antrieben ist es manchmal am Ende entspannter, nicht das 5-mm-Zahnrad selbst zu drucken, sondern direkt auf kleine Getriebe-/Motorlösungen zu gehen. Sowas in der Art hier meine ich:
https://www.skysmotor.co.uk/category-60-...Motor.html
oder allgemein:
https://www.skysmotor.co.uk/category-114...arbox.html
Nicht als Werbung gemeint, eher als Beispiel, in welche Richtung man schauen kann, wenn es am Ende um eine funktionierende Mechanik geht und nicht nur darum, ob der Druck prinzipiell irgendwie klappt.
Nach dem, was hier bisher gezeigt wurde, würde ich es so zusammenfassen:
für normale Teile, Halter, Hebel, Gehäuse usw. ist so ein günstiger Drucker sicher kein kompletter Fehlkauf. Aber bei einem funktionsfähigen Zahnrad um die 5 mm Außendurchmesser wird die Luft schon verdammt dünn. Da reden wir halt nicht mehr nur über den Drucker an sich, sondern über Hotend, Düse, Layerhöhe, Filament, Kühlung und vor allem saubere Abstimmung.
Dass Ferdi mit 0,3er Düse und 0,10 Layer schon so nah an die Maße gekommen ist, zeigt ja eigentlich ganz gut, wo die Reise hingeht:
machbar irgendwo im Grenzbereich – aber eben nicht "auspacken, einschalten, läuft". Und genau das wird bei einem Gerät in der unteren Preisklasse meiner Meinung nach der Knackpunkt sein.
Ich würde es deshalb ungefähr so sehen:
- Wenn du erstmal ins 3D-Drucken rein willst und auch andere Teile drucken möchtest: ja, kann man machen.
- Wenn dein Hauptziel wirklich kleine, belastbare Zahnräder für einen echten Antrieb sind: dann würde ich die Erwartung an 5 mm eher bremsen.
- Alles ab ca. 8–10 mm klingt für mich schon deutlich realistischer.
- 2 mm Bohrung bzw. wenigstens eine saubere Zentrierung/Vertiefung sollte grundsätzlich eher machbar sein als eine winzige Verzahnung, sauber abgestimmt muss die Kiste aber trotzdem sein.
Bei den Düsen ist es aus meiner Sicht wie immer:
kleiner geht fast immer theoretisch, praktisch wird’s dann nur zickiger. 0,2er kann Sinn machen, aber das ist nichts, was automatisch alle Probleme löst. Und ja, Düsen verschleißen natürlich auch – mit "normalem" Material langsamer, mit abrasivem Zeug deutlich schneller.
Mein ehrlicher Eindruck:
wenn du vor allem lernen, testen und basteln willst, reicht ein günstiger Drucker zum Einstieg erstmal aus.
Wenn du aber schon jetzt weißt, dass am Ende winzige funktionale Getriebeteile das eigentliche Ziel sind, dann würde ich entweder mehr Richtung Qualität/Präzision schauen – oder mich fragen, ob man den kritischen Teil nicht lieber fertig nimmt und nur den Rest druckt.
Gerade bei so kleinen Antrieben ist es manchmal am Ende entspannter, nicht das 5-mm-Zahnrad selbst zu drucken, sondern direkt auf kleine Getriebe-/Motorlösungen zu gehen. Sowas in der Art hier meine ich:
https://www.skysmotor.co.uk/category-60-...Motor.html
oder allgemein:
https://www.skysmotor.co.uk/category-114...arbox.html
Nicht als Werbung gemeint, eher als Beispiel, in welche Richtung man schauen kann, wenn es am Ende um eine funktionierende Mechanik geht und nicht nur darum, ob der Druck prinzipiell irgendwie klappt.

