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WinPC-NC NET mit ncNET
#1
Thumbs Up 
Neue Hardware für WinPC-NC

WinPC-NC als USB-Version nutze ich ja schon über einen längeren Zeitraum und habe die Softwareentwicklung seit der Version 2 verfolgen können. Die aktuelle Version 4.1 bietet so einige Vorzüge, die man in anderen Steuerprogrammen nicht findet. 
Allen, die noch eine ältere Version nutzen, kann ich nur empfehlen, sich die Neuerungen, in der Demo der Version 4, anzuschauen.

Doch das soll ja nicht das Thema sein.
WinPC-NC hat eine neue Hardware bekommen und wird jetzt auch als Netzwerkversion verfügbar sein. Ich hatte die Gelegenheit, diese neue Netzwerkversion im Vorfeld schon einmal zu testen und mir eine Meinung zu bilden.

Mein Fazit zu der neuen Netzwerkversion:
Super gelungen.

In der Software selber wird man auf den ersten Blick keinen Unterschied finden. Alles funktioniert so wie unter der USB-Version und es müssen auch keine Änderungen vorgenommen werden. So können z.B. alle Profile, die mit der USB-Version erstellt wurden, in die Netzversion kopiert und dort verwendet werden.

Die Box selber ist etwas größer geworden und hat an Stelle des USB-Anschlusses nun einen RJ 45 Netzwerkanschluss bekommen. 1Des Weiteren benötigt man für den Betrieb nun eine Externe Spannungsversorgung.

Hierfür stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl, von denen allerdings nur eine genutzt werden darf:
1. Über einen Schraubanschluss kann eine Gleichspannung zwischen 12-36V angelegt werden.
2.Über Hohlstecker kann ein 5V 1A Steckernetzteil genutzt werden
Ein Betrieb der Box über POE ist nicht möglich.

All denen, die sich jetzt Gedanken über eine umständliche und zeitaufwendige Netzwerkkonfiguration machen, kann ich beruhigen. Die Installation funktioniert wie auch schon bei der USB-Version Plug & Play.
Solange sich Rechner und Box im selben Netzwerk befinden, reicht es, die Box einfach mit einem freiem Netzwerk Port zu verbinden. Der Rest wird von WinPC-NC erledigt. 

Sollte kein freier Netzwerk Port vorhanden sein, kann die Box auch Plug & Play über ein Lan Switch mit dem Netzwerk verbunden werden.

Was mir dabei sehr gefallen hat, ist der einfache und flexible Anschluss ans Netzwerk, und die stabile/ störungsunempfindliche Verbindung. Kein Vergleich zu einem USB-Anschluss. 

Jeder der unter Windows etwas über USB steuert, wird es bestimmt kennen und mir wahrscheinlich auch zustimmen, dass USB so manchmal sein Eigenleben hat. Vor allem wenn das Kabel mal etwas länger sein muss. Dieses Problem hatte ich mit dem Netzwerkanschluss nicht. Wobei es auch völlig egal ist, über welchem Rechner gesteuert wird. Hauptsache sie sind, wie schon gesagt, im selben Netzwerk. Natürlich kann immer nur ein Rechner die Steuerung übernehmen. Eine gleichzeitige Steuerung über verschiedene Rechner ist nicht möglich.

Die Zeiten, in denen man sich über Kabellängen Gedanken machen musste, sind mit der Netzwerkversion vorbei. Auch über einen ca.50m entfernt stehenden Rechner lief alles stabil und ich konnte meine Fräse ohne Probleme steuern. Na ja, ob das jetzt wirklich Sinn macht, sich alles nur über eine Kamera aus der Ferne anzusehen, das ist ein anderes Thema, doch möglich ist es mit der Netzwerkversion.

Für mich steht auf jeden Fall fest, ich werde von der USB-Version zur Netzwerkversion wechseln. Sie läuft wirklich stabil und bietet mir, durch die Flexibilität im Netzwerk, auch noch weitere Vorteile.

Hier könnt ihr euch die neue Box einmal anschauen.
Gruß Uwe
Stepcraft 600/2, Sorotec Compact-Line 605, 4. Achse (Drehachse), 15W Laser (an der Fräse montiert), EstlCAM, WinPcNc V4,  Ender 3,

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